Ob es der internationalen Sicherheitslage geschuldet ist, oder der Sorge vor sommerlichen Flugausfällen und Autostehzeiten aufgrund von Kerosin- bzw. Benzin
Engpässen, bleibt unklar. Die Online-Plattform Boataround verzeichnet aktuell jedenfalls einen Extremanstieg der Buchungen von deutschen Urlauber:innen innerhalb Deutschlands. Zuletzt lag dieser Anstieg im Jahresvergleich beim Faktor vier. Auffallend ist zudem, dass sich Hausboote bei deutschen Plattformkund:innen großer Beliebtheit erfreuen – ein Trend, der sich auch international zeigt. www.boataround.com
Ab April ging es steil bergauf: Die Buchungen deutscher Kund:innen innerhalb der eigenen Landesgrenzen schossen wöchentlich in die Höhe. Zuerst von +80 Prozent zum Monatsbeginn auf +125 Prozent zur Monatsmitte – jeweils im Vergleich zu den Werten ein Jahr davor. Ende April hatten sich diese Buchungen mehr als verdreifacht, um schließlich in der ersten Maiwoche den Peak zu erreichen: einen Zuwachs von +329 Prozent – also Faktor vier gegenüber Mai 2025 –, mit seither weiterhin anhaltend hohem Buchungsniveau.
Segeln in Deutschland wird beliebter, und dafür liegen zwei Vermutungen nahe: Erstens, die Bürger:innen der Bundesrepublik wollen 2026 kein Risiko eingehen. Und Reisen ist angesichts der internationalen Krisen und der allgemeinen Sicherheitslage eben für viele zum Risiko geworden. Zweitens, die in vielen Ländern der Welt weiterhin grassierende Inflation bei gleichzeitig schwacher Entwicklung der Wirtschaft und steigenden Energiepreisen schwächt die reale Kaufkraft für Reisende.
„Der Urlaub quasi vor der Haustür ist derzeit für viele Menschen in Deutschland eine naheliegende, kostengünstige Option“, sagt Boataround-CEO und Mitgründer Pavel Pribis. Diese mache zudem weniger abhängig von den Entwicklungen am Treibstoffmarkt. So wurde ja in den vergangenen Wochen medial immer wieder über sommerliche Flugausfälle aufgrund von Kerosinmangel spekuliert.
Hausboot in Deutschland statt Katamaran vor den Kanaren
Ein weiterer Aspekt, den die aktuellen Buchungsdaten belegen, ist das steigende Interesse an Hausbooten. Der Trend war bereits 2025 spürbar und setzt sich dieses Jahr fort, bestätigt auch CEO Pribis: „Tatsächlich verzeichnen wir bei Hausbooten das größte Wachstum innerhalb Deutschlands.“ Im Vergleich dazu bleiben die Segelyacht-Buchungen in Kroatien, das immer noch das beliebteste Zielland deutscher Boataround-Kund:innen ist, weiterhin sehr stark, „aber mit einem etwas gemäßigteren Wachstum“.
Insbesondere zwei Gewässer erfreuen sich momentan einer besonderen Beliebtheit für den deutschen Bootsurlaub: Zum einen die Mecklenburgische Seenplatte, wo das Anmieten eines Hausboots teilweise sogar ohne Lizenz bzw. Führerschein möglich ist, und zum anderen der Bodensee.
Die Möglichkeit, mit dem Hausboot über Deutschlands Seen und Flüsse zu gleiten und die wunderbare Landschaft samt ihren Tier- und Pflanzenwelten zu erleben, ist 2026 realistischer denn je. Der aufregende Familienurlaub oder der kostengünstige Segelyacht-Trip gemeinsam mit Freund:innen sind mit Boataround.com nur wenige Klicks entfernt. Seinen Kund:innen stellt die Buchungsplattform fast 27.000 Boote in 105 Ländern der Erde zur Verfügung. Von diesem reichhaltigen Angebot, das über die zehnjährige Erfolgsgeschichte des Unternehmens stetig gewachsen ist, machten bereits mehr als 120.000 Kund:innen aus über 90 Nationen Gebrauch. Diese kommen nicht nur in den Genuss eines sicheren und unvergleichbaren Urlaubserlebnisses. Sondern sie genießen dabei je nach Vorliebe und Budget auch kulinarische Highlights mit Falstaff-Empfehlung in Segeldestinationen wie Saint-Tropez, der italienischen Amalfi-Küste oder im kroatischen Šolta.
Bildmaterial beiliegend, Abdruck honorarfrei
BU1: Einfahrt zum Hafen von Lindau: Das Segelangebot am Bodensee erfreut sich bei Deutschlands Boataround-Kund:innen besonderer Beliebtheit © iStock
BU2: Hausboote und Yachten am Fleesensee: Die Mecklenburgische Seenplatte liegt bei deutschen Buchungen auf Boataround.com im Trend. © iStock
BU3: Der Hafen von Waren an der Müritz: Deutsche Boataround-Kund:innen schätzen das Angebot auf der Mecklenburgischen Seenplatte. © iStock
