Zur Bekämpfung eines Brandes sind unsere Feuerwehren verlässlich und umgehend zur Stelle. Jedoch müssen auch Feuerwehrhäuser und -fahrzeuge mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet sein, um Brandschutz in den eigenen Reihen zu gewährleisten. So setzt seit Kurzem die Feuerwehr in Rietz, Tirol, auf die Brandschutz-Expertise der Niederlassung Innsbruck der Labor Strauss Gruppe. www.laborstrauss.com
Selbst Löschfahrzeuge sind nicht vor einem Brand sicher
Wenn es um den Schutz anderer geht, ist die Feuerwehr meist die erste Instanz. Doch auch die Feuerwehrhäuser selbst sind nicht vor Brandgefahren gefeit. Besonders in modernen Rüsthäusern, in denen Einsatzfahrzeuge dauerhaft an Strom- und Ladeleitungen angeschlossen sind, steigt das Risiko. In den meisten Löschfahrzeugen der Feuerwehr befinden sich heute mehrere Einsatzgeräte mit Lithium-Ionen-Akkus, die eine ernstzunehmende Gefahrenquelle darstellen.
Brandschutz bei der Feuerwehr Rietz
Die Feuerwehr in Rietz weiß, dass ein umfassender Brandschutz auch im eigenen Haus unverzichtbar ist – nicht zuletzt, um Ausrüstung, Fahrzeuge und öffentliche Investitionen nachhaltig zu schützen. „Brandschutz in öffentlichen Gebäuden ist unerlässlich, um Menschen, Sachwerte und den Betrieb zu schützen. In Feuerwehrhäusern kommt hinzu, dass die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr selbst erhalten bleiben muss. Um das zu gewährleisten, setzen wir auf die Brandmeldesysteme von Labor Strauss“, so Rainer Schuchter, Projektverantwortlicher bei der Feuerwehr Rietz.
Ein besonderer Schwerpunkt bei der Sicherheitstechnik von Feuerwehrhäusern und Löschfahrzeugen liegt dabei auf der Überwachung der Fahrzeuginnenräume mittels Brandmeldern. Die Fahrzeuge, die durch zahlreiche technische Einrichtungen und batteriebetriebene Geräte besonders gefährdet sind, werden damit während der Standzeiten in den Feuerwehrhäusern bestmöglich geschützt. Bei der Feuerwehr Rietz werden nun mit der Technik von LST der Fahrzeuginnenraum von insgesamt fünf Feuerwehrfahrzeugen mit Funkmeldern und die Feuerwehrhalle mit verkabelten Meldern überwacht.
„Eine besondere Herausforderung war die Anbindung der Melder im Fahrzeug-Innenraum, da eine Kabelverlegung in den Feuerwehrfahrzeugen sehr aufwändig wäre. Das konnten wir jedoch mit einer Funkvariante lösen“, erklärt Benjamin Schöpf, Projektleiter bei LST. Zudem hat Labor Strauss eine Funklösung mit automatischer Abschaltung der Melder integriert: Sobald die Ladeleitung eines Einsatzfahrzeugs abgezogen wird, erkennt dies die Brandmelderzentrale und deaktiviert den entsprechenden Melder, bevor das Fahrzeug ausrückt. Fehl- oder Störmeldungen werden so zuverlässig verhindert, wenn das Fahrzeug die Halle verlässt. Sobald das Einsatzfahrzeug wieder in das Feuerwehrhaus zurückkehrt und an die Stromquelle angesteckt wird, wird der Melder auch wieder automatisch eingeschaltet und ist betriebsbereit. Innerhalb nur eines Monats, von Februar bis März 2026, erfolgte die Montage und Inbetriebnahme.
Tirol: Regionale Anforderungen im Fokus
Kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und persönliche Ansprechpartner: Genau darauf setzt LST seit vielen Jahren in Tirol. „Unsere Stärke liegt in der Kundennähe. Gerade bei komplexen technischen Anlagen werden prompte Rückmeldungen auf Anfragen, regionale Nähe sowie technische Kompetenz bei der Planung und Ausführung besonders geschätzt“, erklärt Daniel Burger, Vertriebsleiter Österreich bei LST.
Die alpine Topografie Tirols bringt zudem besondere Herausforderungen mit sich. Anspruchsvolle Verkehrswege, hohe Sicherheitsstandards und komplexe technische Anforderungen prägen viele Tourismus- und Infrastrukturprojekte in der Region. Deshalb sind zuverlässige, langlebige und leistungsstarke Lösungen, die auch unter schwierigen Einsatzbedingungen höchste Sicherheit gewährleisten, besonders gefragt. „Gerade öffentliche Einrichtungen und auch Industrieunternehmen zeichnen sich durch ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein aus. Bei komplexen Projekten profitieren unsere Kundinnen und Kunden von unserer regionalen Präsenz vor Ort“, so Burger. Neben der Feuerwehr in Rietz zählen beispielsweise auch das Thöni Werk in Telfs sowie das Kraftwerk in Kühtai, das sich derzeit in Bau befindet, zu den LST-Kunden in Tirol.
Zur Niederlassung Tirol gehören zudem die Büros in Bregenz und Salzburg. Aktuell beschäftigt LST am Standort Innsbruck gemeinsam mit den beiden weiteren Büros rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein weiterer Meilenstein war die Eröffnung des neuen Betriebsgebäudes im Jahr 2018, das optimale Voraussetzungen für moderne Kundenbetreuung, Logistik und Service schafft.
Presseunterlagen inkl. Bildmaterialien (Abdruck honorarfrei)
BU1: Feuerwehrfahrzeug mit Funkmelder © Labor Strauss
BU2: Daniel Burger, Vertriebsleiter Österreich bei LST © Labor Strauss
BU3-6: Innenausstattung des Feuerwehrfahrzeugs © Labor Strauss
Innovation zum Schutz von Menschen und Werten
Die Labor Strauss Gruppe ist ein führender europäischer Hersteller professioneller Gebäudesicherheitstechnik. Mit rund 300 Mitarbeitern an vierzehn Standorten in Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Italien erzeugt der Spezialist im Bereich Brandmeldeanlagen und Löschsteuersysteme hochwertige und innovative Produkte für den Einsatz in vielen Ländern der Welt. Darüber hinaus zählen auch Not- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen zum Produktportfolio. Die Fertigung an heimischen Standorten, ein hoher F&E-Anteil, kundenspezifische Lösungen sowie umfassender und schneller Service zeichnen das traditionsreiche Familienunternehmen mit Stammsitz in Österreich aus. www.laborstrauss.com
