Eine autofreie Insel, in den Fels gesprengte U-Boot-Tunnel aus der Zeit des Kalten Kriegs, stille Buchten ohne Hotel-Skyline: Die eindrucksvollsten Segelziele stehen in keinem Reiseführer – und sind mitunter überhaupt nur über den Seeweg zu erreichen. Boataround empfiehlt Routen und Orte für alle, die ruhige Ursprünglichkeit statt Massentourismus suchen – speziell im nahen Kroatien. www.boataround.com
Das vielleicht Außergewöhnlichste und Aufregendste am Segeln ist nicht unbedingt das Transportmittel, sondern der völlig neue Zugang zum Reisen – und zur Welt an sich: Wer eine Yacht steuert, dem stehen auch Ziele zur Verfügung, an die kein Bus und kein Mietwagen oder Flieger je hingelangen. „Das Schöne am Segeln ist, dass die spannendsten Ziele oft genau dort liegen, wo der klassische Tourismus aufhört“, sagt Boataround-CEO Pavel Pribis. Die Online-Plattform hat einige dieser „versteckten Reisejuwelen“ zusammengetragen.
Silba: eine Insel ganz ohne Autos
Mitten in der nördlichen Adria liegt Silba – eine kroatische Insel, auf der es keinen Auto- und Motorradverkehr gibt. Statt Motorenlärm prägen Steinmauern, Feigengärten und das Rauschen des Meeres den Alltag. Für Crews, die Entschleunigung suchen, ist Silba ein Sinnbild der Ruhe – und ein idealer Ankerplatz, wenn man neben der Erholung auf hoher See auch stille Stunden am Land sucht.
Tauchgang in die Geschichte: Ab in den U-Boot-Tunnel
Entlang der kroatischen Küste verbergen sich stille Zeugen des Kalten Krieges: In den Fels gesprengte U-Boot-Tunnel der ehemaligen jugoslawischen Marine. Einer der wohl bekanntesten liegt nahe der Stadt Vis und ist rund 127 Meter lang; weitere finden sich auf Dugi Otok, Brač und Lastovo.
Viele davon sind nur per Boot oder Dinghy zugänglich. Ihre Faszination beruht vor allem auf dem Kontrast zwischen der erlebten ruhigen Lage an der Adria und dem einstigen Einsatz zu militärischen Zwecken, für die sie erbaut wurden. Im Inneren verschwindet das Tageslicht auch im Sommer recht bald, was die imposante Größe dieser Bauwerke noch verdeutlicht.
Beim Besuch sollte unbedingt bedacht werden, dass es sich um unbewachte historische Bauwerke handelt, und nicht um bewirtschaftete Badeattraktionen. Insofern sollten Besucher:innen sich vor dem Betreten unbedingt auch über die Wassertiefe, die aktuellen Wetterprognosen und allfällige lokale Einschränkungen informieren. Die Annäherung sollte zudem langsam und unter Berücksichtigung der Besucher:innenströme erfolgen. Niemals sollte man im Inneren der U-Boot-Tunnel schwimmen, während ein Wasserfahrzeug darin manövriert.
Erprobte Routen statt Geheimniskrämerei
Wer Inspiration dieser Art sucht, muss nicht lange recherchieren: Die Reise-Eindrücke im Boataround-Blog (https://www.boataround.com/blog/category/travel-itineraries) und im YouTube-Kanal des Unternehmens (https://www.youtube.com/@boataround) informieren über Routen und Ziele, die allesamt erfolgreich gesegelt wurden und auch für weniger routinierte Skipper:innen gut zu bewältigen sind. Neben Silba und den U-Boot-Tunneln führen die Storys etwa zum Sakarun-Strand auf der Insel Dugi Otok, vor dem es als eine Touristenattraktion das 1983 gesunkene, knapp 80 Meter lange Frachtschiff „Michelle“ zu bewundern gibt, das in etwa fünf Metern Tiefe liegt.
„Diese ‚versteckten Perlen‘ lassen sich nicht einfach im Reisebüro buchen – das sind individuelle Reiseziele, die einem Segeltörn zusätzliche Qualität verleihen“, sagt Boataround-CEO Pribis. „Unsere Aufgabe ist es, den Zugang dazu so einfach zu machen wie die Buchung eines Hotelzimmers.“
Über Boataround
Das international erfolgreiche Unternehmen wurde im Februar 2016 von Pavel Pribis und Jana Escher gegründet. Beide waren zuvor in unterschiedlichen Management-Positionen bei Booking.com. Ziel der Gründer:innen war es, mit Boataround.com einen einfachen, transparenten und sicheren Buchungsprozess für die Miete von Segelyachten unterschiedlichster Größe und Ausstattung zu etablieren. Dabei wurde von Beginn an eine Bestpreis-Politik samt professionellem Kundenservice angesteuert. Bereits im April 2016 wurden über Navigo Yacht Charter die ersten 14 Boote freigeschaltet. Zwei Jahre später waren zahlreiche Partnerunternehmen mit gut 6.000 Booten online. Die Zahl der teilnehmenden Charterunternehmen liegt 2026 deutlich über 8.000. Auf der Plattform vermittelt Boataround heute fast 27.000 Boote in 105 Ländern. www.boataround.com
Bildmaterial beiliegend, Abdruck honorarfrei
BU1: Paradiesische Buchten in Dugi Otok warten darauf, entdeckt zu werden © Michaela Slovak, unsplash
BU2 Die Insel Siba © Ema Tomljanovic-Baric, unsplash
