Unter dem Leitthema „Zukunftsfitte Abfallwirtschaft“ findet dieses Jahr von 25. – 27. März in Niederösterreich im Vienna Airport Conference & Innovation Center die größte Abfallwirtschaftstagung Österreichs statt. Zur Tagung, die vom Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband, ÖWAV, organisiert wird, werden über 500 Teilnehmer:innen erwartet. Eröffnet wird die Veranstaltung von BM Norbert Totschnig, Landeshauptfrau-Stv. Land Niederösterreich, Stephan Pernkopf, ÖWAV-Vizepräsident Roland Pomberger, Montanuniversität Leoben, sowie Günter Ofner, Flughafen Wien.
Bereits zum 32. Mal findet die Österreichische Abfallwirtschaftstagung statt. Mehr als 20 Expert:innen beleuchten an zwei Tagen aktuelle Themen, die die Abfallwirtschaft vor große Herausforderungen stellen. Schwerpunkte sind unter anderem die Klimawandelanpassung, der Umgang mit PFAS („Ewigkeitschemikalien“) die Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft in Österreich, sowie Digitalisierung, Innovationen von Recycling- und Anlagentechnologien und Krisenmanagement. Keynote Julia Binder vom Internationalen Institut für Managemententwicklung IMD, Schweiz, fokussiert im Eröffnungsvortrag auf die Faktoren nachhaltiger Wertschöpfung in der Kreislaufwirtschaft.
Fokus Niederösterreich und Abfallwirtschaftspreis „PHÖNIX 2026“
Der erste Konferenztag widmet sich den aktuellen Entwicklungen und Projekten der österreichischen Abfallwirtschaft mit besonderem Fokus auf Niederösterreich. Unter anderem hält Elisabeth Punesch vom Land Niederösterreich den Vortrag „Zwischen Restmüll und Ressourcenschatz: Abfallwirtschaft in Bewegung“. Darüber hinaus bietet am ersten Tag die Postersession als Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs, jungen Forschenden die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren.
Abschließendes Highlight des ersten Konferenztages ist die Verleihung des Abfallwirtschaftspreises „PHÖNIX 2026“, der alle zwei Jahre gemeinsam vom BMLUK und dem ÖWAV verliehen wird. Der Preis zeichnet Projekte aus, die im Sinne des Vorsorgeprinzips und der Nachhaltigkeit zum Umweltschutz, zur Ressourcenschonung und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung der Abfallwirtschaft in Richtung Kreislaufwirtschaft beitragen.
Digitalisierung, Krisenmanagement und technologische Innovationen
Am zweiten Tag werden Themen wie Künstliche Intelligenz, Gamification, Energieverbrauch, Nachhaltigkeit und neue Recycling- und Anlagentechnologien ebenso behandelt wie aktuelle Herausforderungen durch Schadstoffe. Das Thema „Krisenmanagement in der Abfallwirtschaft“ wird gleich mehrmals unter der Moderation von Ferdinand Koch, VÖA – Vereinigung öffentlicher Abfallwirtschaftsbetriebe, erörtert. Lorenz Wachter, die NÖ Umweltverbände, zeigt auf was die kommunale Abfallwirtschaft aus dem Hochwasser 2024 gelernt hat. Wie Krisenbewältigung in der privaten Abfallwirtschaft funktioniert, berichtet Gabriele Jüly, VOEB – Verband österreichischer Entsorgungsbetriebe. Abschließend finden am letzten Konferenztag Fachexkursionen zum Flughafen Wien, zur OMV ReOil-Anlage und zu einer modernen Wertstoffsortieranlage in Sollenau statt.
Medien-Aviso
Als Medienvertreter:in laden wir Sie herzlich zur Österreichischen Abfallwirtschaftstagung ein. Sie können kostenlos am Programm sowie den Exkursionen teilnehmen. Das vollständige Programm finden Sie hier: https://www.oewav.at/upload/medialibrary/202602/Folder_AWT_2026_aktuell.pdf
Eine Akkreditierung ist unbedingt erforderlich: comm:unications Sabine Pöhacker / Sabrina Nüssel, Tel. 01 315 14 11 sowie presse@communications.co.at.
Gerne organisieren wir im Vorfeld bzw. vor Ort Interviews mit für Sie relevanten Vortragenden.
Presseunterlagen inkl. Textdatei
